Stiftskirche Wetter
Erbauer: Johann Andreas Heinemann (Laubach)
Fertigstellung: 1766
Restauriert: 1997-99 durch
Orgelbau Förster & Nicolaus (Lich)
2 Manuale und Pedal 25 Register
Mechanische Schleifladen
Mechanische Spiel- und Registertraktur
Das Rokoko ist eine Stilrichtung der europäischen Kunst (von etwa 1720 bis 1770) und entwickelte sich aus dem späten Barock (ca. 1700–1720).
| I Hauptwerk C–e3 | II Oberwerk C–e3 | Pedal C–c1 |
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Quintathoena 16′ |
Hohlfloete 8′ |
Sub Bass 16′ |
Bocktremulant
Discographie:
„Orgelmusik an der Heinemann Orgel“ Klaus-Jürgen Höfer und Christian Zierenberg spielen Werke
von Buxtehude, Bach, Krebs und Rinck. AV Studio Helmut Buchholz Nr.: AV-09-00-1000
Evangelische Kirche Wächtersbach
Erbauer: Orgelbau Jäger & Brommer (Waldkirch)
Fertigstellung: 2005
2 Manuale u. Pedal, 18 Register
Mechanische Schleiflade
Mechanische Spiel- und Registertraktur.
Gegenwart
Anders, als in den historischen Baustilen, sollen die Orgelprospekte einerseits ein „eigenständiges“ Aussehen haben, ohne sich in den stilistischen Gesamteindruck des Gebäudes weder zu sehr einzugliedern noch ihn zu sehr zu stören.
Disposition
| I. Rückpositiv C-g³ | II. Grand Orgue C-g³ |
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1. Bourdon 8' |
8a. Bourdon 16' 17. Subbass 16´ |
VA = Vorabzug / WS = Wechselschleife
Normalkoppeln: II/I, I/P, II/P
Gehäuse: selbsttragend in massiver Esche
Mechanische Spieltraktur und Registermechanik
Tremblement I. und II.
Evangelische Kirche Niederrodenbach
Erbauer: Johann Friedrich Syer
Fertigstellung: 1766
Teilrestauriert: 2015 Orgelbau Johannes
Rohlf
1 Manual u. Pedal, 15 Register
Mechanische Schleiflade
Mechanische Spiel- und Registertraktur.
Das Rokoko ist eine Stilrichtung der europäischen Kunst (von etwa 1725/33 bis 1775/83) und entwickelte sich aus dem späten Barock (ca. 1700–1720).
Ausgangspunkt ist Frankreich.
Disposition
| Manual, C – d´´´ | Pedal C – c´ |
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Principal 8‘ |
Sup-Baß 16‘ |
Evangelische Kirche Neukirchen-Haunetal
Erbauer: Georg Friedrich Wagner (Bad Hersfeld)
Fertigstellung: 1868
Restauriert 1977
Orgelbau Bosch (Kassel)
2 Manuale u. Pedal, 14
Register
Mechanische Schleiflade
Mechanische Spiel- und
Registertraktur.
Die Romantik ist eine kulturhistorische Epoche, die vom Ende des 18. Jhd.
Bis weit in das 19. Jhd. hinein dauerte
Disposition
| I. Hauptwerk C – f´´´ | II. Nebenwerk C – f´´´ | Pedal C – c´ |
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Bordun 16´ |
Flöt Travers 8´ |
Subbaß 16´ |
Martinskirche Kassel
Erbauer: Orgelbau Rieger
Fertigstellung: 2017
Die neue Orgel in der Kasseler Martinskirche zeichnet sich durch Innovationen aus: unter anderem durch ein fahrbares Modul mit einem Achtundvierzigtonklavier, spezielle Winddrosseln und ein Vierteltonklavier in der Hauptorgel. Die Orgel wurde speziell für die Erfordernisse Neuer Musik konzipiert, die in Klang, Harmonik und Melodik mit alten Traditionen bricht.
Disposition
| I Hauptwerk C–c4 | II Positiv (schwellb.) C–c4 |
III Schwellwerk Nr. 1 C–c4 |
IV Schwellwerk Nr. 2 C–c4 |
Pedalwerk C–g1 |
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1. Principal 16′ |
15. Quintatön 16′ |
30. Bordun 16′ |
47. Salicet 16′ |
Großpedal |
Martinskirche Bottendorf
Erbauer: Gerald Woehl (Marburg)
Fertigstellung: 1972
2 Manuale und Pedal 15(17)
Register
Mechanische Schleifladen
Mechanische Spiel- und
Registertraktur
Die Postmoderne ist eine Architektur der Erinnerung. Sie sieht Tradition nicht als etwas, das überwunden werden muss (so wie es in der Moderne geschah), sondern betrachtet sie als Sammlung von Möglichkeiten, derer sie sich bedient. Die Rückbesinnung auf geschichtliche Vorbilder und Wurzeln wurde somit
zum leitenden Gedanken.
Disposition II/15 (17)
| Hauptwerk C-g’’’ | Brustwerk C-g’’’ | Pedalwerk C-f’ |
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Prinzipal 8' |
Gedackt 8' |
Subbaß 16' |
Evangelische Kirche Iba
Erbauer: Johann Eberhard Dauphin
Fertigstellung: 1715
Restauriert: 1981 Orgelbau Woehl (Marburg)
1 Manual u. Pedal, 9 Register
Mechanische Schleiflade
Mechanische Spiel- und Registertraktur.
Als Barock bezeichnet man die Epoche zwischen Reformationszeit bzw. Renaissance und Aufklärung von etwa 1600 bis 1720. Das Barock wird in Früh-, Hoch- und Spätbarock gegliedert.
Über das Orgelprojekt Binauralpipes ist das Instrument hier zu hören:
http://binauralpipes.com/iba
Disposition
| Manual C,D – c´´´ | Pedal C,D – c´ |
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Quintade 16´ |
Subbass 16´ |
Stadtpfarrkirche Gemünden / Wohra
Erbauer: Johann Markus
Oestreich (Oberbimbach)
Fertigstellung: 1805 Restauriert: 1974/75 Orgelbau Woehl (Marburg) und 2008/2009 Orgelbau Förster & Nicolaus (Lich)
2 Manuale u. Pedal, 18 Register Mechanische Schleiflade Mechanische Spiel- und Registertraktur.
Klassizismus bezeichnet als kunstgeschichtliche Epoche den Zeitraum etwa zwischen 1770 und 1840. Der Klassizismus löste den Barock bzw. das Rokoko ab. Zum Klassizismus gehören die Stile Louis-seize, Biedermeier und Empire.
Charakteristisch für die Orgeln von Oestreich sind die breitflächigen Prospekte, die bis zu 15 Pfeifenfelder aufweisen. Das fünfteilige Mittelfeld präsentiert das Positiv, dem sich zu beiden Seiten das geteilte Hauptwerk mit Harfenfeldern anschließt. Das Pedalwerk ist hinter der Orgel aufgestellt.
Disposition
| Hauptwerk C – f´´´ | Positiv C – f´´´ | Pedal C – c´ |
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Principal 8´ |
Stillgedackt 8´ |
Sub Baß 16´ |
Hörbeispiel: https://youtu.be/V_VZqEp4Drw
Discographie: “Incognitum Organum II” Prof. Dr. Martin Weyer spielt Werke von Grünberger
u. Bach. VMK (W82015) Verlag für Musik und Kunst Jutta Weber.
Elisabethkirche Marburg
Erbauer: Orgelbau Klais (Bonn)
Fertigstellung: 2006
3 Manuale u. Pedal, 57 Register
Mechanische Schleiflade
Mechanische Spiel- und elektrische Registertraktur.
Gegenwart
Anders, als in den historischen Baustilen, sollen die Orgelprospekte einerseits ein „eigenständiges“ Aussehen haben, ohne sich in den stilistischen Gesamteindruck des Gebäudes weder zu sehr einzugliedern noch ihn zu sehr zu stören.
Disposition
| I. Hauptwerk C – a´´´ | II. Positiv C – a´´´ | III. Schwellwerk C – a´´´ | Pedal C – g´ |
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Principal 16' |
Quintatön 16' |
Stillgedackt 16' |
Untersatz 32' |
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II - I / III - I / III - I elektr. / III - I Super / III - I Sub / III - II / III - II elektr. / III - II Super / III - II Sub / III - III Super / III - II Sub / I - P / II - P / III - P / III - P Super |
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Discographie: „Orgelconcert Marburg 2016“
André van Vliet spielt Werke von Bach, Rinck, Bossi, Hollins, Landmann, Guilmant u. Widor.
2 CD JQZ Muziekproducties Kampen (NL) JQZ 98058
Hörbeispiel:
https://youtu.be/B54Y7-VNDTQ
Evangelische Kirche Balhorn
Erbauer: Conrad Euler
Fertiggestellt: 1880
Restauriert: 2010 Orgelbau Krawinkel
Der Ausdruck Historismus bezeichnet in der Architekturgeschichte ein im 19. Jahrhundert verbreitetes und teilweise noch ins 20. Jahrhundert nachwirkendes Phänomen, bei dem man – vor allem in der Architektur – auf ältere Stilrichtungen zurückgriff und diese teilweise kombinierte.
Stilistische Unterarten sind u. a. die Neoromanik, Neogotik, Neorenaissance und der Neobarock. In seiner Spätphase entstand parallel der Jugendstil, den der Historismus teilweise beeinflusste.
Disposition
| Hauptwerk C – f´´´ | Nebenwerk C – f´´´ | Pedal C – d´ |
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Bordun 16´ |
Geigenprinzipal 8´ |
Subbaß 16´ |
Marienkirche Gelnhausen
Erbauer: Claudius Winterhalter
Fertiggestellt: 2018
Prospekt der Hauptorgel: historisches Ratzmann-Gehäuse aus dem Jahr 1877

Der Schwarzwälder Orgelbauer Claudius Winterhalter schuf die Gelnhäuser Orgelanlage, bestehend aus der Chororgel (2015) im französisch-romantischen Stil und der Hauptorgel (2017/2018) im deutsch-romantischen Stil. Die Hauptorgel wurde in das historische Ratzmann-Gehäuse aus dem Jahr 1877 eingebaut. Beiden Orgeln bilden mit ihren zusammen 54 Registern ein einmaliges Raum-Klang-Ensemble, das entweder vom mechanischen Spieltisch an der Hauptorgel oder am mobilen Spieltisch in der Vierung der Marienkirche gespielt werden kann
Laurentiuskirche Bergen-Enkheim
Orgelbauer: Orgelmanufactur Gerald Woehl
fertiggestellt: 2012
Die Orgeln aus der Marburger Werkstatt von Gerald Woehl sind für ihren besonderen Klang berühmt. Das erste Instrument von ihm in unserer Landeskirche erklingt seit August 2012 in der Enkheimer Laurentiuskirche.
Es ist eine zeitgenössische Orgel, die sich auf keine konkreten historischen Vorbilder bezieht. Ihr Konzept speist sich vielmehr aus der lebenslangen Erfahrung Gerald Woehls im Umgang mit historischen Orgeln unterschiedlicher Epochen und Stile.
Er beschäftigte sich anfangs mit den Prinzipien der barocken Orgeln in Europa, nahm dann Anregungen des französisch-romantischen Orgelbaus von Aristide Cavaillé-Coll auf und schlug schließlich mit seiner "Bach-Orgel" in der Thomaskirche in Leipzig (Einweihung im Jahr 2000) einen Bogen zur Mitteldeutschen Orgelkunst. Gravität, Farbenreichtum und Klangfülle zeichnet die Laurentiusorgel mit ihren 23 klingenden Registern aus. Einige Pfeifen werden an verschiedenen Stellen raffiniert mehrfach genutzt, so dass das Instrument insgesamt 37 Registerzüge hat.
Orgelbaumeister Gerald Woehl selbst schreibt über das Instrument:
"Der Gedanke, ein Instrument für eine Klangkirche zu bauen, war von Anfang an faszinierend. Ein Klangwerk sollte es sein, dem sich weitere Klänge anschließen können – vor allem – das auch den Hörer in das Klangerlebnis mit einbeziehen kann. Die Wahl, das Instrument ebenerdig in den großzügigen Altarraum zu stellen, kam dem sehr entgegen. Hier können sich weitere Klanginstrumente, Musiker, Sänger und der Hörer selbst im großen Klangchor wiederfinden und eins werden in der Liturgie, Gottesdienst und Konzert.
Das relativ kleine Instrument – zierlich sieht es durch seine dem Raum entnommenen Proportionen aus – möchte neue Wege im Orgelbau gehen. Eingeflossen ist hier der Erfahrungsschatz aus dem langjährigen instrumentenbaulichen Fundus, gegründet in der Auseinandersetzung der Musik J.S.Bachs und derzeitiger Musik. Bach hat Musik geschrieben, die weit in die Zukunft reicht und immer wieder neu erschlossen werden kann. Ein Instrument für die Musik Bachs und die heutige Musik hat viele Gemeinsamkeiten – Gravität – Klarheit – Farbigkeit. Gravität ist die Basis des neuen Instrumentes in der Klangkirche in Bergen Enkheim. Sein Ton-Umfang reicht eine Oktave tiefer, als die menschliche Stimme singen kann – einem 32 Fuß, der im Pedal spielbar ist. In dieser Dimension gründet sich das Plenum im Manual – leuchtend und klar durch die gute Akustik im Raum. Zwei weitere Bass-Register stehen diesem Werk zur Verfügung, ein stiller, dunkler Bordun und ein gut hörbares, farbenreiches Fagott, sie verleihen dem Werk Gravität und Festlichkeit.
Das Besondere des Instrumentes sind die farbenreichen, sehr ausgeprägten Einzelstimmen. Hier finden sich sphärische Streicherklänge in vielen Schattierungen – poetische Flöten – eindringliche Töne eines Horns und Oboe und die klagende Stimme der Vox humana. All dies kann zudem in unterschiedlicher Lautstärke, veränderter Klangfarbe, von weit herkommend, nuancenreich gespielt werden.
Ein Klangwerk bedeutet mehr als das Herkömmliche - vor allem bei einer kleineren Orgel: bestimmende, rufende Glockentöne, die mit den Händen und Füßen angespielt werden können – eine Trommel, die besondere Akzente in der Musik setzen kann – und eine Winddrossel, die die Stimmen im Schwellwerk in neuzeitliche Klänge verwandeln kann. Das Klangspektrum dieser Pfeifen wird vielfältiger genützt – in Flageolet-Tönen – zu kaum hörbaren Tönen, um sich letztendlich in nichts aufzulösen.
Das Instrument Orgel kann heute mehr als das historisch überlieferte Instrument sein. Wie der Lobpreis der Kirche, muss auch die Orgel sich Neuem öffnen. Das Klangwerk in der Klangkirche in Bergen Enkheim ist eine Synthese von gewandelter, überlieferter europäischer Orgel-Kultur und der Erfahrung eigener Klänge. Sie sind eingebettet in einer modernen Technik und einem neuem Äußeren."
| I. Hauptwerk C – a''' | II. Oberwerk als Schwellwerk C – a''' |
Pedal C – g' |
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Bordun 16′ |
Viola 8′ |
Großbordum 32′ |
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Zu den Koppeln gehören II–I, I–P, II–P sowie verschiedene Oktavkoppeln: I Baß Oktavkoppel, II–I Baß Oktavkoppel, II–I Disk Oktavkoppel, II Baß Oktavkoppel, II Disk Oktavkoppel und II–P Disk Oktavkoppel. Als zusätzliche Züge sind vorhanden: „klassischer Wind an“, Walze an, Klangklappen öffnen sowie „Winddrossel II an“. |
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Kilianskirche Korbach
Orgelbauer: Orgelbau Kuhn
fertiggestellt: 2011
Eine moderne freistehende Skulptur
Mit Baujahr 1450 zählt die Kilianskirche mitten in der Altstadt von Korbach zu den bedeutenden gotischen Hallenkirchen im Herzen Deutschlands. Der Wunsch der Bauherrschaft war von Beginn an klar: Die neue Orgel soll als moderne freistehende Skulptur konzipiert werden. Für die äußere Gestaltung hatte das Gremium den Architekten Götz Faubel-Gäb engagiert – beeindruckt und inspiriert von dessen früherem Design der Kuhn-Orgel in Essen (2004). Das Orgelwerk erbaute die renommierte Schweizer Firma Orgelbau Kuhn. Das Resultat besticht durch ein harmonisches Zusammenspiel von Gotik und elegantem Orgeldesign mit Schleiergittern in Lamellenform. Als freistehender Baukörper ist die Orgel rundum begehbar, eine Seltenheit. Das Klangkonzept entspricht mit seinem breiten stilistischen Spektrum den vielseitigen Ansprüchen evangelischer Kirchenmusik.
Das Projekt in Korbach ist ein weiteres Beispiel dafür, welch großartige Leistung einer inspirierenden Zusammenarbeit von Orgelbauer und Architekt entspringen kann. In diesem Sinn ist die neue Orgel in der Kilianskirche nicht nur ein modernes Instrument mit Synthese verschiedener Musikstile, sondern auch das Ergebnis einer professionellen Verbindung zweier Kunsthandwerke.

| I. Hauptwerk C – a´´´ | II. Solo C – a´´´ | Schwellwerk C - a''' | Pedal C – g´ |
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Bourdon 16' |
Concertflöte 8' |
Salicet 16' |
Principalbass 16' |
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Windladen:Schleifladen |
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Bad Sooden-Allendorf, St. Crucis
Orgelbauer: Orgelbau Schulte (2018) / Freiburger Orgelbau Späth (2024)
Baujahr: 2018 / 2024
Die "Queen an der Werra"
Die heutige Orgel der St. Crucis-Kirche geht im Kern zurück auf ein englisches Instrument der Firma C. H. Walker, welches 1852 für die Holy Trinity Church in Camebridge errichtet worden war. Dieses Instrument wurde durch die Orgelbaufirma Schulte 2018 in einem technischen Neubau in Bad Sooden-Allendorf wiederverwendet, der allerdings aus diversen Gründen bislang unvollendet geblieben war. 2024 erfolgte die Fertigstellung der Orgel durch die Firma Freiburger Orgelbau Späth, durch Einbau fehlender Register auf elektrischen Zusatzladen, Ergänzung eines Auxiliarwerkes mit drei Hochdruckregistern sowie einer Nachintonation der gesamten Orgel durch Reiner Janke. Darüber hinaus wurde die Chororgel an die Hauptorgel angeschlossen.
Die feierliche Einweihung der fertiggestellten Orgel fand am 10. November 2024 statt.
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| I. Choir C – c'''' | II. Great C – c''' | Swell C – c''' | Solo C – c''' | Pedal C – f' |
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Double Dulciana 16' |
Double Open Diapason 16' |
Lieblich Bourdon 16' [5] |
Solo Flute 8' |
Open Wood 32' [7] |
Anmerkungen:
[1] Schwellbar.
[2] Hochdruck; jedes Register des Solowerks kann individuell an jede Klaviatur hinzugeschaltet werden.
[3] Extension aus der Trumpet 16'.
[4] Transmission/Extension aus dem Choir (I), Trumpet 16'.
[5] Transmission/Extension aus dem Great (II), Lieblich Bourdon 16' (nicht schwellbar).
[6] Röhrenglocken von g0 bis g2.
[7] Offen in Haskell-Bauweise (= spanische Kröpfung). Dadurch ergibt sich eine enorm weite Mensur der 32'-Pfeifen.
[8] Akustische Schaltung.
[9] Extensionen aus dem Open Wood 32'.
[10] Transmission aus dem Swell (III), Double Trumpet 16'.
Windladen: Schleifladen / Einzeltonladen (u. a. für das gesamte Pedal)
Spieltraktur: mechanisch / elektrisch
Registertraktur: elektrisch
Registeranzahl: 48 (61)
Normalkoppeln: I/II, III/II, III/I, I/P, II/P, III/P
Suboktavkoppeln: I/I, III/I, I/II, III/II, III/III
Superoktavkoppeln: I/I,III/I, I/II, III/II, III/III, II/P, III/P
Setzeranlage, feste Kombinationen
Registercrescendo