Kirchenmusik und Corona

Aktualisierte Regelungen ab
Donnerstag, 28.01.2021

unverändert in der Passions- und Osterzeit gültig


 

 

 

 

Verehrte Damen und Herren, liebe Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker,

nun stehen wir vor den Festtagen und feiern bald Ostern. Unsere Arbeit ist noch immer stark von Corona beeinflusst. Einiges können wir tun - anderes müssen wir lassen. Auf dieser Seite informieren wir über die aktuelle Lage und über die für die Kirchenmusik in Kurhessen-Waldeck geltenden Regelungen. Erarbeitet werden diese durch einen Krisenstab Kirchenmusik-Corona in Zusammenarbeit mit dem Krisenstab der EKKW. Verordnet werden die jeweiligen Regelungen durch das Kollegium des Landeskirchenamtes. Ziel ist es, möglichst viel Kirchenmusik zu machen und gleichzeitig sehr verantwortungsvoll mit der Gesundheit aller Beteiligten umzugehen. 

Im momentanen Shutdown kann auch für die Kirchenmusik mit den "Regelungen ab dem 28.01.2021" noch keine Öffnung bekanntgegeben werden. Immer noch ist das kirchenmusikalische Tun zugunsten der Gesundheit ausgebremst. Was benötigen wir alle für eine Geduld…

Viel verändert hat sich seit der letzten Fassung nicht, sie ist erweitert um die Verpflichtung, medizinische Masken zu verwenden. Für den Einzelunterricht „Singen und Blasen“ wird weiterhin empfohlen, auf Online-Unterricht überzugehen.


 

Auf einen Blick:

Erlaubt unter Einhaltung der aktuellen Regelungen:

  • Gottesdienste
    → weitere Informationen
  • Musik im Gottesdienst
  • Einzelunterricht in kirchlicher Trägerschaft und in kirchlichen Räumen

 

Bis auf Weiteres nicht erlaubt:

  • Proben von Chören, Posaunenchören und anderen Ensembles (auch im Freien)
  • Konzerte
  • Gemeindegesang im Gottesdienst
  • Gruppenunterricht


→ Regelungen ab 28.01.2021 im Wortlaut


 

Wir werden genau zu beobachten haben, wie die Entwicklung in den nächsten Tagen und Wochen ist – eventuell müssen wir schnell reagieren. Die Infektionszahlen gehen einerseits runter, die Impfkampagne gewinnt an Fahrt. Das macht Hoffnung und ist gut.

Die Mutationen allerdings sind noch unerforscht. Ob diese nochmal zur weiteren Ausbreitung führen, das kann momentan niemand sagen. Es bedeutet also, bei allen Möglichkeiten, die wir zum Musizieren ja noch haben (und das sind verhältnismäßig viele), sehr vorsichtig zu sein. Die „Spielregeln“ sind klar: Abstand halten, wenig Musizierende, begrenzte Anzahl von Zuhörenden, große Raumvolumina mit möglichst hohen Räumen, kurze Musizierzeiten - das sind die wichtigsten Methoden, die Infektionen unmöglich zu machen. Daran halten sich die infizierten Tröpfchen und ebenso die Aerosole und werden bei Einhaltung der Regeln durch uns zu völlig harmlosen Objekten. Das ist doch auch was…

Ihnen wünsche ich die oben schon angesprochene Geduld und die Fähigkeit, auch in diesen wettertrüben Zeiten Momente der Freude zu erleben und zu verschenken. Das geht glücklicherweise auch mit Musik im Gottesdienst. Und wir bleiben dabei: Wir werden wieder klingen!

Im Namen des Krisenstabs Kirchenmusik/Corona mit Andreas Jahn und Andreas Schneidewind grüße ich Sie herzlich

Uwe Maibaum


 

Jede einzelne Veranstaltung muss im Einklang mit den Verordnungen des Landes und den Anordnungen und Ausführungsregeln der örtlichen Behörden durchgeführt werden. Aufgrund der Dynamik der Entwicklung können auch sehr kurzfristige Änderungen eintreten. Bitte informieren Sie sich immer zeitnah auf der Internetseite Ihres Landkreises / des Landes Hessen.

Aktuelle Verordnungen des Landes Hessen (Stand: 23.01.2021):